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Ginkgo biloba Ginkgo, Fächerblattbaum Foto Mail-BrandtZauberpflanze Ginkgo biloba Fächerblattbaum

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HeilpflanzeDer Ginkgo ist ein altes asiatisches Heilmittel und in China und Japan heilig. Der Ginkgo, chin.: "Silberaprikose", ist durch die Form des geteilten Blattes und seine Zweihäusigkeit zum Sinnbild des dialektischen Yin und Yang der chinesischen Philosophie und damit des weiblichen und männlichen Prinzips, des Tages und der Nacht, von Freud und Leid und Leben und Tod geworden.

In China wird er hauptsächlich gegen Asthma, Bronchitis und Hautunreinheiten eingesetzt.
In Europa wird Ginkgo meist für die bessere Durchblutung vor allem des Gehirns und gegen Arteriosklerose eingenommen. Der Leistungsabfall des Gehirns wird nachweislich vermindert. Verantwortlich ist wahrscheinlich der hohe Anteil an Flavoiden und Terpenoide. (Quelle)

Ginkgo Foto Wolfgang Brandt

Es ist eine ganz besondere Pflanze, denn er ist weder ein Nadel- noch ein Laubbaum und einer der ältesten Bäume der Erde. Vor 30 Millionen Jahren war der Ginkgo noch in Mitteleuropa verbreitet, die Eiszeiten haben ihn jedoch nach China verdrängt.

Engelbert Kaempfer lernte den Ginkgo während seine Aufenthalts in Japan 1690 –1692 kennen, von ihm stammt die erste deutsche Erwähnung dieses Baumes.
Die Einführung nach Europa erfolgte dann Ende des 18.Jahrhunderts, als Zierpflanze wurde er erstmal in Wiener Parks angepflanzt.
Er hat, bevor er seine Blätter verliert, eine wunderschöne, leuchtend gelbe Herbstfärbung und eignet sich sogar für die Kübelkultur. Ginkgos sind zweihäusig, das heißt, es gibt männliche und weibliche Bäume, die in jungen Jahren schwer voneinander zu unterscheiden sind. Erst nach ca 20-30 Jahren zeigt er die erste Blüte.
Meist werden in den Baumschulen die männlichen Formen angeboten, weil die weiblichen im Alter im Herbst olivgrüne, kirschförmige Früchte ausbilden, die im Reifestadium unangenehm nach Buttersäure riechen (stinken!). Die männlichen Artgenossen bilden nach 20-30 Jahren nach der Blüte schöne Kätzchen aus.

"Die gerösteten Samen wurden in Japan früher als Ehrung dem Kaiser gereicht. Der Geschmack ist süß, eine Mischung zwischen Kartoffel und Maroni. In Japan werden die Samen zu einem Eierkuchen verarbeitet. Frische Samen werden in China und Japan auf Märkten verkauft, man stößt sich dort nicht am strengen Geruch. Diese Samen heißen dann Silbermandeln. Sie werden gekocht, gebacken oder geröstet gegessen. Für die Zubereitung von Haferbrei, Gemüse, Reis und Pilzen sind sie eine wichtige Zutat. Das Samenöl wird sowohl als Brennstoff als auch als Seifenersatz benutzt".(Quelle)

Das Ginkgo-Sortiment erweitert sich ständig. Der normale Ginkgo biloba ist eigentlich nur für sehr grosse Gärten oder Parks zu verwenden, da er sehr hoch und mächtig wird. Heute gibt es spezielle Säulenformen, die die Vertikale betonen und mit wenig Gartenfläche auskommen; schwach wüchsige Formen wie "Saragota" oder "Ohasuki" sind auch für kleinere Gärten geeignet. Es gibt auch inzwischen Sorten, die sich für Kübel oder Trögen eignen (siehe mein Bild oben!). Auch die Blattformen unterscheiden sich je nach Sorte. Der Ginkgo ist ein idealer Baum zur Pflanzung bei einem besonderen Anlass: der Geburt eines Kindes, beim Einzug ins neue Haus...
Ginkgo biloba Fot6o HorstmannGinkgo biloba Baum
Unser Ginkgo Sorte Mariken / Marieken im Topf Foto Wolfgang BrandtGinkgo-Stämmchen Marieken, langsamwachsender Ginkgo auf normalem Gingko veredelt. Dadurch bildet sich eine wunderschöne Krone, ein schönes Stämmchen, besonders für kleine Gärten oder Kübel geeignet.
Ginkgo-Samen

Grabkreuz mit Ginkgo-Schmuck

Das Kuratorium Baum des Jahres erklärte - gemeinsam mit seinem Mitglied Ben Wargin- den Gingko biloba zum "Baum des Jahrtausends".
Als nach der Atomexplosion in Hiroshima und Nagasaki Menschen, Tiere und Pflanzen den Tod fanden und nichts mehr auf dem verbrannten Boden wuchs, brachte als einzige Pflanze ein Ginkgo, obwohl total verkohlt, im nächsten Frühjahr einen frischen Sproß hervor und ist heute wieder zu einem großen Baum herangewachsen. Dadurch wurde er zum Symbol der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Ginkgobaum im Garten Helmers

LiebespflanzeSeit Goethe`s Gedicht ist das Ginkgoblatt ein Symbol der Liebe. Es verkörpert am vollkommensten den scheinbaren Widerspruch "eins und doppelt". Goethe und der Ginkgo (m. Gedicht)

Ginkgo biloba fastigiataGinkgo Schloß DyckGinkgo biloba Busse

Ginkgo biloba horizontalis

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Aktualisiert am 27.05.2010