Themen:
Amulette
Aphrodite
Beruf- / Beschreikräuter
Blumensprache
Heilpflanzen
Hexenpflanzen
Linktipps
Liebespflanzen
Orakelpflanzen
Räucherpflanzen
Weihkräuter
Wetterpflanzen
Zauberpflanzen:
Apfel
Bärlauch
Baldrian / Beifuss
Beinwell / Brennessel
Christrose
Dachwurz
Efeu / Eibe / Erdbeere
Farn / Fenchel
Flieder / Frauenmantel
Ginkgo
Haselnus / Herbstzeitlose
Holunder
Johanniskraut
Knoblauch
Lavendel / Linde
Löwenzahn / Lungenkraut
Maiglöckchen / Malve
Mandragora / Minze
Mistel / Mohn
Petersilie
Rosmarin
Safran / Salbei
Thymian
Waldmeister / Wegwarte
Weide / Weinraute
- Weitere Zauberpflanzen
Magische Tage:
Advent
Dreikönige
Dreisgenzeit
Johannistag
Maria Himmelfahrt
Silvester
Thomastag
Walburgisnacht
Sonstiges:
Gartenshop
Grußkartenservice
Copyright-Hinweis
Datenschutz
Impressum
Kontakt
Partner, Werbung
Persönliches
Suchen


zurück nach oben
|
Buschblume, Buschröslein, Buschveilchen,
Weiße Osterluzei, Hexenblum, Kopfschmerzblum
Anemonen haben ihren Namen von "anemos", dem griechischen Wort für
Wind. Wenn sie blühen, sind die Bäume noch unbelaubt. Der Wind
hat freien Zutritt, bläst kräftig und verwehtdabei die zarten
Blütenblätter. Nemorosa bedeutet so viel wie "hainbewohnend"
und meint damit den natürlichen Standort: den des lichten Laubwaldschattens. In der griechischen Mythologie findet sich eine andere Erklärung
für den Ursprung des Namens: Die eifersüchtige Ehefrau des Gottes
Zephyr (Gott des Windes), Flora, verwandelte ihre Nebenbuhlerin in eine Blume, die seitdem den Namen Anemone trägt.
Um das ganze Jahr gesund zu bleiben, sollten die ersten drei Blüten
dieser Frühlingsblume gegessen werden.
Die Namen "Hexenblum" und "Kopfschmerzblum" weisen aber auf ihren
- in allen Teilen der Pflanze enthaltenen - Giftgehalt hin!
In Tirol wurden die getrockneten Wurzeln und Blätter geraucht;
dabei erzeugte der Rauch Zustände der "Hexenerkenntnis".
In der christlichen Symbolik bedeutet die Anemone das vergossene
Blut der Heiligen, ist Hinweis auf Krankheit und Tod und Sinnbild der sieben
Schmerzen der Mutter Gottes Maria.
In der Blumensprache stehen die zerbrechlich wirkenden Anemonen als
Symbol für Unschuld, Vertrauen und Vergänglichkeit.
Doch trotz ihrer scheinbaren Verletzlichkeit sind Anemonen sehr
anspruchslose und pflegeleichte Stauden.
Man kann sich das ganze Jahr über an Anemonen freuen:
Anemone blanda, die Strahlenanemone, reckt bei milden Frühlingstemperaturen ab Februar Blütenköpfchen
hoch.
Anemone nemorosa, das Buschwindröschen bedeckt im März die Waldlichtungen mit seinem weißen Blütenteppich.
Anemone sylvestris, das Große Windröschen oder Waldanemone blüht im Frühsommer.
Die aus der chinesischen Provinz Hupeh stammende Anemone hupehensis,
deshalb Japan-Anemone genannt, bringt von August bis September Rispen
mit bis zu 15 attraktiven, rosaroten Einzelblüten hervor.
Anemone hupehensis 'Praecox'
Anemone hupehensis 'Rotkäppchen' (dunkelrot, halbgefüllte Blüten, herzförmige, tiefgrüne Blätter), Anemone hupehensis 'September Charme' (tiefgrünes Blattwerk, hellviolettrosa Blüten).
Die Japan-Anemonen (Anemone hupehensis var. japonica) wie Anemone japonica 'Whirlwind' (weiß, halbgefüllte Blüten),
Anemone japonica 'Pamina' (rosafarbene halbgefüllte Blüten),
Anemone japonica 'Bressingham Glow' (Bienenweide, alsSchnittpflanze geeignet), Anemone japonica 'Königin Charlotte' (hellrose, halbgefüllt)und Abemone japonica 'Honorine Jobert' (weiß) sowie Anemone tomentosa Anemone japonica'Robustissima' blühen im Herbst.
Linktipps:
Staude des Jahres 2005
Weitere Gartenbuchtipps
Aktualisiert am 27.05.2010
|