Amulette
und Talismane
Glauben Sie an den "Bösen Blick"? Der Wunsch des Menschen sich
vor bösen Einflüssen und dem Unglück zu schützen, reicht
weit in die seine Geschichte zurück. . Es gibt auch heute noch eine
Vielfalt an Formen, Materialien und Farben als Souvenir und moderner
Talisman!
Das Amulett,ein an Ketten oder Bändern
am Körper getragener Anhänger, beweist seit der Steinzeit, wie
tief verwurzelt diese Vorstellungen in seinen Gedanken herrschen. Es schützt
als ein passiv wirkender, magischer Schutz vor bösen Einflüssen
und stärkt die Lebenskraft; er soll die Liebe und Romantik heraufbeschwören.
Ein Talisman gilt als aktiv wirkender Gegenstand,
dem Zauberkraft zugeschrieben wird und der seinem Träger Glück,
Reichtum und Erfolg bringt.
Alle sind bei fast allen Kulturen und Völkern der Erde seit
altersher im Gebrauch. Am bekanntesten sind Hufeisen, Glückspfennige,
Minerale usw. - doch uns geht es ja hier um Pflanzen, die als solche
verwendet wurden - Pflanzenteile wie die Wurzeln, große Früchte
oder Samen beispielsweise. Sogenannte "Glückspflanzen"
mußten mit gebührender Achtung, an bestimmten Tagen oder sogar
zu bestimmten Tageszeiten gewonnen werden, um ihre Zauberkraft wirken lassen
zu können.
Zauberbeutel mit "magischen" Kräutern gefüllt,
nennt man meist Hexenkissen.
Solche , die für Liebeszauber verwendet werden,
nennt man auch "mojos", in Afrika "Gris-Gris", in
den USA "hoodoo-hands".
Sie finden bei den einzelnen Pflanzen
mehr über ihre Verwendung als Amulett.
Buchtipp:
Fansa, Mamoun Zierde,
Zauber, Zeremonien -Amulette zum Schutz von Körper, Hab und Seele:
Begleitkatalog zur gleichnamigen Ausstellung im Landesmuseum für Natur
und Mensch Oldenburg 136 S. Thorbecke 2007
Dieser Katalog zeigt die Vielseitigkeit mit der auch heute noch mit Dingen
des Aberglaubens umgegangen wird – weltweit, mit einem Schwerpunkt auf
islamischen Amuletten, bevorzugt aus Ägypten.
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